Smarter trainieren, smartere Beleuchtung, smarter den Papierkram erledigen: In diesen Bereichen sind die drei Jungunternehmen tätig, welche die Chance haben, vom Swiss Economic Forum das Label «SEF.Hight Potential KMU» zu erhalten – eine Schubhilfe auf dem Weg zur erfolgreichen Zukunft.

LEDCity

Es war im wahrsten Sinn eine erleuchtende Idee, auf die Patrik Deuss im Rahmen seines Studiums an der ZHAW stiess, obwohl sie bedeutete, dass es zuweilen etwas dunkler würde. Deuss erkannte, dass die Lichtkörper selbst zwar sparsamer geworden sind, aber heutige Bewegungsmelder das Licht nur sehr träge steuern und dadurch Räume stundenlang beleuchtet werden, egal, ob sie gerade genutzt werden oder nicht. Deshalb beabsichtigte er, ein Beleuchtungssystem mit deutlich mehr Sensoren zu entwickeln, um die Lichtintensität präziser zu steuern.

2017 gründete er zusammen mit Florian Gärtner-Wyniger die Firma LEDCity. Diese entwickelte eine sensorgesteuerte LED-Röhre bis zur Serienreife. Weil die Komponenten in jeder einzelnen Röhre eingebaut werden, erfolgt die Regelung dezentral und macht so eine zentrale Steuerung überflüssig. Der Spareffekt, der dadurch erzielt wird, ist gross – von bis zu 90 Prozent der Stromkosten sprechen die Erfinder. Weil auch die Belastung der Leuchten sinkt, verlängert sich deren Lebensdauer beträchtlich, was sich zusätzlich positiv auf die Kosten auswirkt. LEDCity kann als Referenz schon zahlreiche prominente staatliche wie private Kunden vorweisen. Vor zwei Jahren erfolgte eine Expansion ins Welschland, jetzt wird der deutsche Markt getestet. LEDCity zeigt, wie moderne Technologien einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

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